Scheidung und Trennung als Umweltsünde
Ein interessanter Bericht eben in SWR3. Die zunehmende Zahl der Scheidungen und Trennungen ist schlecht für die Umwelt! Dies will zumindest ein Forscherteam um Jianguo Liu und Eunice Yu von der Michigan State University Michigan State University in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences herausgefunden haben.
Denn immer mehr Single-Haushalte benötigen immer mehr Platz und damit auch immer mehr Energie. Wären die Paare zusammengeblieben, wären 2,4 Billionen Liter Wasser nicht verbraucht worden. Durch Trennungen müssen 38 Milliarden zusätzliche Zimmer geheizt und beleuchtet werden. “Geschiedene Haushalte sind kleiner als verheiratete, aber sie verbrauchen pro Kopf mehr Fläche, Wasser und Energie als jene, in denen mehrere Menschen unter einem Dach zusammen leben”, so Liu, der in zwölf Staaten solche Analysen durchgeführt hatte. „Die Leute sprechen darüber, wie man die Umwelt schützen und den Klimawandel bekämpfen kann, aber Scheidungen sind ein bisher vernachlässigter Faktor, den man berücksichtigen muss”.
Ein kleines Detail am Rande gibt es jedoch: Wenn sich Geschiedene erneut verheiraten, verringern sich die Umweltkosten auf die ursprünglichen Werte.












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