Archiv für November 2007

Deutschland schaltet das Licht aus

19. November 2007, Oliver

Bundesweite Klima-Aktion am 8. Dezember

Die Klimaschutz-Kooperation „Rettet unsere Erde“ von BILD, BUND, Greenpeace und WWF ruft gemeinsam mit Google und ProSieben am Samstag, den 8. Dezember 2007 zu einer deutschlandweiten Aktion auf: „Licht aus! Für unser Klima.“. Von 20 Uhr bis 20.05 Uhr sollen für fünf Minuten im ganzen Land die Lichter ausgeschaltet werden. Eine eindringliche Mahnung, die national und international zu mehr Klimaschutz aufruft.

Mit der Aktion „Licht aus! Für unser Klima.“ fordern die Kooperationspartner von „Rettet unsere Erde“, Google und ProSieben jeden Einzelnen zum Handeln auf. Zudem senden sie ein Zeichen an den zeitgleich stattfindenden Weltklimagipfel auf Bali, sich konsequent für bessere Klimaschutzmaßnahmen einzusetzen.

Mitmachen kann jeder: Alle Privathaushalte in Deutschland, aber auch Städte, Gemeinden, Unternehmen, Vereine und Organisationen. Die Teilnehmer können beispielsweise Fassaden-, Zimmer-, Landschafts- oder Weihnachtsbeleuchtungen abschalten. Für die Sicherheit notwendiges Licht, etwa Straßen- oder Notbeleuchtungen, bleibt natürlich eingeschaltet.

Licht aus!

Erste Zusagen für die Teilnahme an der „Licht aus!“-Aktion liegen bereits vor. So werden am 8. Dezember der Kölner Dom, das Schloss Neuschwanstein, das Heidelberger Schloß, die Alte Oper sowie die „Zeil“ in Frankfurt ihre Außenbeleuchtung für fünf Minuten abschalten. ProSieben wird am 8. Dezember live über die Aktion berichten.

Weitere Infos: http://www.lichtaus.info/

Septumdeviation und Nasennebenhöhlen-OP

14. November 2007, Oliver

Die Nicht-Teilnahme am diesjährigen Köln-Halbmarathon wegen einer erneuten Sinusitis hat mir den Rest gegeben. Nach fünf Nebenhöhlenentzündungen in diesem Jahr hatte ich mich nun entschlossen dem Leid ein Ende zu setzen, und beschloss mich am 24.10. einer OP zu unterziehen.

Meiner Nase wurde innerlich quasi eine Generalüberholung unterzogen. So wurde zum einen die Nasenscheidewand begradigt (Septumdeviation) und die Nasenmuscheln verkleinert, anderseits auch gleich die Nebenhöhlen (Siebbeinzellen und Kiefernhöhlen) eröffnet um eine ausreichende Verbindung zur Nasenhöhle zu schaffen. Natürlich war ich auch einigermaßen skeptisch, hatte ich mich doch vorher ausführlich über die Vor- und Nachteile im Web informiert. Doch getreu dem kölschen Motto “et hätt noch immer jot jejangen” ging ich schließlich positiv die Sache an.

Musste hierzu fünf Tage ins Krankenhaus, davon einer nur Vorbereitung. Dank verschiedener kleiner medikamentösen Helfer schlief ich die Nacht davor recht gut, und auch am Morgen der OP bis zur Narkose blieb ich gelassen. Die Anestesie selber fand ich recht angenehm (da nicht viel mitbekommen). Ein kurzes Kribbeln und weg war ich. Als ich nach gut einer Stun

de wieder aufwachte merkte ich dank der wirksamen Schmerzmittel auch noch nicht sehr viel. Im Zimmer angekommen musste dieser Zustand natürlich dokumentier werden. Die Sichtbarkeit des Bildes spiegelt so ungefähr meine Zustand nach der OP wieder… ;-)

Nach der OP

Die ersten Tage danach waren wahrlich die Hölle. Extremer Druckschmerz durch die Tamponage und der Schwellung konnte nur mit etwas stärkeren Schmerzmittel gestillt werden. Als diese nach zwei Tagen entfernt wurden war die Erleichterung entsprechend groß. Weitere drei Tage später wurden noch die Silikonplättchen entfernt welche das Septum stabilisieren sollte. Heute sind mittlerweile drei Wochen seit der OP vergangen und ich kann sagen es hat sich bis jetzt definitiv gelohnt. Zwar ist noch eine leichte Schwellung festzustellen, kann ich seit einer Woche wieder problemlos Sport treiben und arbeiten. Ich bekomme bereits jetzt schon viel besser Luft als davor. Jedem der noch Bedenken hat kann ich zu diesem “Versuch” raten, denn verlieren kann man nichts, gewinnen aber viel.

Mein operierender HNO-Arzt: Dr. med. Stephanie Göbel
Mein besuchtes Krankenhaus: Klinikum Worms

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